Liebe Gemeinde

 

es ist Herbst. Eine leise Wehmut beschleicht so manchen von uns. Frühjahr und Sommer sind vorüber, der

Winter steht vor der Tür. Doch auch ein großer Feiertag liegt in diesem dritten Quartal, das Erntedankfest. Die Erntekrone wird feierlich in die geschmückte Kirche

getragen und aufgehängt. Das lässt uns innehalten und einmal wieder über die Ernten unseres Lebens nachdenken. Und vielleicht entsteht in uns dann auch ein neues Bewusstsein für Dankbarkeit.

Es gibt große Probleme und Sorgen, gerade in diesem Jahr, daran besteht kein Zweifel. Aber darüber dürfen wir nicht die guten Ernten unseres Lebens vergessen.

Dass ich leben darf, dass ich genug zu essen habe, ein Dach über dem Kopf, und und und… Und dann gibt es in jedem Leben ganz persönliche Ernten, Freunde oder Lebenspartner, große Gefühle oder tiefe Erfahrungen, empfangene Hilfe oder treue

Begleitung. Es gibt sie eben doch, die Ernten meines Lebens.

Es bleibt aber die Frage, wie wir mit diesen guten Lebenserfahrungen

umgehen. Mir persönlich scheint Zweierlei wichtig zu sein: Erinnerung und Dank. Wenn

ich eine gute Lebenserfahrung geerntet habe, dann muss ich sie mir bewahren. Ich muss sie pflegen. Tue ich das nicht, verdrängen Probleme und dunkle Erfahrungen

all das Gute und ich vergesse es, ich verliere es dann, ich kann nicht mehr davon zehren.

Ernten meines Lebens wollen mit Dank gepflegt werden.

Damit all das, was an Gutem da ist, zu einem dauerhaften

und tragenden Bestand meines Lebens werden kann, muss es erst einmal

dankbar empfangen werden.

Ohne diese Grundeinstellung, dass ich immer eine Empfangende bin, wird

nämlich alles zur Wegwerfware.

Weg damit auf die Schutthalde des Vergessens!

Ich glaube, dass ich so etwas wie einen lebenslangen Lernprozess durchleben

muss, um mich selber als Beschenkte und Empfangende

sehen zu können.

Dieses lebenslange Lernen scheint mir untrennbar mit

Religion, mit Gott und mit Glauben verbunden zu sein.

Die alte Sitte des Gebets ist die Schule, in der ich diese

Haltung einüben kann. Betend halte ich mir mein Leben in Erinnerung, betend habe ich ein Gegenüber, dem ich danken kann, betend lerne ich, mich selbst als Beschenkte zu sehen.

Im Gebet können wir jeden Tag unseres Lebens in ein kleines Erntedankfest verwandeln.

Pfarrerin Friedgard Möllmann

 

Herzliche Einladung
                                            zu den
Gottesdiensten!

     

     

01.10.2020 17.00 Uhr Jugendandacht - Diakonin Nell

04.10.2020 10.00 Uhr Erntedank-Gottesdienst - Vikarin Kohring

11.10.2020 10.00 Uhr Gottesdienst - Pfarrer Dr. Unger

11.30 Uhr Taufgottesdienst - Pfarrer Dr. Unger

17.10.2020 10.00 Uhr Gottesdienst - Pfarrer Dr. Unger

11.30 Uhr Taufgottesdienst - Pfarrer Dr. Unger

25.10.2020 10.00 Uhr Gottesdienst - Pfarrer Kahnt

31.10.2020 10.00 Uhr Gottesdienst zum Reformationstag- Pfarrerin Möllmann

 

01.11.2020 10.00 Uhr Gottesdienst - Pfarrer Kahnt

11.30 Uhr Taufgottesdienst - Pfarrerin Möllmann

08.11.2020 10.00 Uhr Gottesdienst - Pfarrer Dr. Unger

11.30 Uhr Taufgottesdienst - Pfarrer Dr. Unger

15.11.2020 10.00 Uhr Gottesdienst zum Volkstrauertag - Pfarrer Dr. Unger

Andacht zum Volkstrauertag

11.30 Uhr in Borbeck - Pfarrerin Möllmann

14.00 Uhr in Dringenburg - Pfarrer Dr. Unger

15.00 Uhr in Gristede - Pfarrer Dr. Unger

18.11.2020 19.00 Uhr Gottesdienst zum Buß– und Bettag - Pfarrerin Möllmann

22.11.2020 09.30 Uhr Gottesdienste zum Ewigkeitssonntag (Totensonntag)

11.00 Uhr - Pfarrerin Möllmann

16.00 Uhr

26.11.2020 17.00 Uhr Jugendandacht - Diakonin Nell

29.11.2020 10.00 Uhr Gottesdienst zum 1. Advent - Pfarrer Dr. Unger

11.30 Uhr Taufgottesdienst - Pfarrer Dr. Unger

 

 

Einführung Pfarrerin Möllmann

Für die offizielle Einführung von Pfarrerin Friedgard Möllmann in ihren Dienst in der Kirchengemeinde Wiefelstede durch Bischof Thomas Adomeit ist ein neuer Termin gefunden worden. Dafür ist nun ein feierlicher Gottesdienst am 18. Oktober um 15 Uhr in der St.- Johannes- Kirche vorgesehen. Der ursprünglich geplante Termin im März diesen Jahres musste coronabedingt ausfallen, wir berichteten davon. Wegen der aktuell geltenden Beschränkungen kann die Feier nun allerdings nur im kleinen Kreise stattfinden. Wir bitten um Ihr Verständnis!

 

Teamer werden!

Willst du Teamer*In werden? Für Konfis, Kinder, Jugendliche Gruppenleiter sein? Dann kannst du lernen, was es dazu braucht, und dabei sicher viel Spaß haben. Die Treffen dazu sind donnerstags um 17.00. Und am Ende kann für dich der Erhalt der anerkannten Jugendleitercard „Juleica“ stehen. Da können Jugendliche ab 14 Jahren bzw. Konfirmierte dabei sein.

 

Jugendandachten nicht nur für Konfis:

Wir laden ein zu Jugendandachten, von Jugendlichen gemacht: am 1. Oktober und am 26. November, jeweils um 17.00 Uhr in der Kirche.

 

Gitarre spielen:

Die Gitarrengruppe trifft sich montags um 15.00 Uhr. Wer mal ausprobieren möchte, ob Gitarre spielen zum neuen Hobby werden könnte, oder dazu kommen möchte, meldet sich bitte bei Evelyn Nell, E-Mail: evelyn.nell@ejo.de.

 

 

Liebe Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Wiefelstede!

Ich möchte Sie mit einem Wort Friedrich Kohlbrügges grüßen: „Wer am Wort Gottes bleibt, der bleibt, wo das Wort Gottes bleibt: Gottes Wort bleibt in Ewigkeit.“

Mein Name ist Ines Grafl, ich bin 57 Jahre alt, habe zwei erwachsene Söhne und lebe nach fünf Jahren in der Stadt Oldenburg seit Anfang des Jahres in Neuenkruge. Beruflich bin ich in der Seelsorge für Soldaten bei der Bundeswehr beschäftigt. Vor sechzehn

Jahren hat mich die Württembergische Landeskirche als Prädikantin ausgebildet, und ich bin dort im Dekanat Biberach (Oberschwaben) tätig gewesen. In München habe ich zusätzliche Ausbildungsteile absolviert und dort auch als Prädikantin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wirken dürfen. Im März 2017 bin ich als Prädikantin

der Oldenburgischen Landeskirche in meinen Dienst eingeführt worden

und war bisher für die Stadt Oldenburg beauftragt. Durch meinen Umzug

gehöre ich nun zu Ihrer Kirchengemeinde und würde mich freuen,

wenn ich in Zukunft ab und an als Prädikantin mit Ihnen Gottesdienste

feiern kann. Gerne möchte ich mich aber auch anderweitig einbringen.

Ich freue mich auf Sie.

Ihre Ines Grafl

 

Endlich wieder..!

Orgelkonzerte mit Kantorinnen und Kantoren der ELKiO

Nachdem über eine lange Zeit keine Konzerte stattfinden

konnten, haben die Kantorinnen und Kantoren

der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg ein eigenes Angebot

entwickelt. In mehr als 20 kurzen Konzerten wird

Orgelmusik unterschiedlichster Stilistik erklingen.

Gemeinsam Musik in der Kirche zu hören, tut vielen

Menschen gut. Und das wurde so lange schmerzlich

vermisst. Gerade in der wieder dunkler werdenden

Jahreszeit wird durch diese Konzertreihe in vielen Orten

die Möglichkeit geschaffen, gemeinsam – mit Abstand

– Musik zu genießen.

Am 25.Oktober um 17 Uhr ist Natalia Gvozdkova aus

Berne an der Christian-Vater-Orgel (1730-31) in der

St. Johannes-Kirche zu Wiefelstede zu hören.

Im Programm stehen Orgelwerke des norddeutschen

Barocks von Dietrich Buxtehude, Franz Tunder, Nikolaus

Bruhns u.a.. Johann Kuhnau (1660-1722) war der

direkte Amtsvorgänger von Johann Sebastian Bach

als Thomaskantor in Leipzig. Im Jahr 1700 gab er eine

"Musikalische Vorstellung einiger biblischen Historien

in 6 Sonaten" heraus. In kurzen Sätzen werden die

einzelnen Stationen von Geschichten aus dem Alten

Testament sehr lautmalerisch dargestellt. An dem

Abend erklingt die fünfte Sonate aus dem Zyklus:

„Der Heyland Israels – Gideon“.

Natalia Gvozdkova studierte Klavier am Saratower

Konservatorium in Russland, Orgel, Cembalo und

Kirchenmusik an der Bremer Hochschule für Künste.

Während des Studiums; Konzerte und Orgelführungen

an den historischen Orgeln in Stade, Buxtehude

und in der Region Altes Land, Mitarbeit bei der

Orgelakademie Stade.

2010 – 2014 Kreiskantorin im Kirchenkreis Salzwedel

in Gardelegen (Altmark). Konzerte an den historischen

Orgeln in Gartow, Trebel, Lenzen, Harbke,

Tangermünde, Salzwedel, Basedow u.a.

Seit November 2014 Kantorin in Berne und Orgelsachverständige

in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

 

Mein Praktikum in der Kirchengemeinde Wiefelstede

Hi, ich bin Julia und habe hier in der Kirchengemeinde Wiefelstede

über einige Wochen mein Praktikum gemacht.

Zu mir: Ich studiere in Oldenburg Mathematik und Ev. Theologie/

Religionspädagogik auf Gymnasiallehramt. Im Rahmen des Lehramtsstudiums

ist neben dem Schulpraktikum noch ein außerschulisches

Praktikum vorgesehen. Passend zum Religionsstudium habe ich

mich daher entschieden, das Gemeindeleben einmal aus einer anderen

Perspektive kennenzulernen.

Ich habe die Pastoren zu verschiedenen Terminen begleitet, unter

anderem zu Geburtstags- und Taufbesuchen, zu verschiedensten Sitzungen

und natürlich zu den Gottesdiensten. Dabei konnte ich einen

Einblick in die vielfältigen Aufgaben bekommen, die zum Berufsbild

eines Pastors gehören. Es ist beeindruckend, wie die Pastoren sowohl

bürokratische als auch ihre seelsorgerischen Aufgaben unter einen

Hut bekommen. Und das alles neben den sonntäglichen Gottesdiensten

sowie Taufen und Beerdigungen. Nicht nur von den Pastoren,

sondern auch von den zahlreichen Mitarbeitern der Kirchengemeinde

habe ich mich herzlich und offen aufgenommen gefühlt. Ich

habe ein tolles und vielfältiges Praktikum in der Kirchengemeinde

Wiefelstede erlebt, welches abschließend von den Konfirmationen

gekrönt wurde. Ich denke, dass dieses Praktikum mein Leben und

meinen zukünftigen Werdegang zur Religionslehrerin bereichern wird. Ich würde mich freuen, wenn sich wieder

mehr junge Menschen in den Kirchengemeinden engagieren würden und so aktiv in der Gemeinschaft

die Liebe Gottes erfahren können. Julia Baumeister

Mein Praktikum in der Kirche

 

 

 

 

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