Die Orgel

Orgel

 

Die Orgel aus der Werkstatt Christian Vaters wurde 1731 fertiggestellt und enthält noch acht Originalregister. Ihr Bau ab 1730 wurde ermöglicht durch eine 1727 verfügte Schenkung des Majors Wolf von Böselager zu Lehe. Er erhielt dafür das gewünschte "standesmäßige Begräbnis", sein Wappen hat bis heute einen Platz an der Südwand.

Neueste Forschungen haben ergeben, dass die Orgel 1909 durch den Orgelbauer Schmid/Oldenburg den kirchenmusikalischen Bedürfnissen der Zeit angepasst wurde. 1935 wurde durch Orgelbau Führer/Wilhelmshaven eine maschinelle Balganlage eingebaut.

Die Orgel wurde 2012-2014 in der Orgelbauwerkstatt van Eeken (Herwijnen/Niederlande) restauriert. Seitdem besitzt sie wieder die Originaldisposition von 1730:

 

Disposition der Christian-Vater-Orgel (1731, Rekonstruktion 2011-14 durch Orgelmaker Henk van Eeken, Herwijnen)


Manual: C, D, E – c´´´

1. Principal 8´

2. Rohrfloit 8´

3. Octav 4´

4. Quinta 3´

5. Octav 2´

6. Mixtur 4 fach

7. Trompet 8´

8. Vox humana 8´


Brust: C, D, E – c´´´

1. Gedackt Liebl. 8´

2. Floit 4´

3. Walt floit 2´

4. Sesquialt 2 fach

5. Dulcian 8´


Pedal: C, D, E – d´

1. Principal 8´

2. Octav 4´

3. Posaun 16´

4. Trompet 8´

5. Trompet 4´


Klavierkoppel

Tremulant

Hauptventil

Vier Bälge, sieben Fuß lang und vier Fuß breit

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